Prof. Dr. Uwe Aßmann
Organisation:
TU Dresden, Fakultät Informatik
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ResUbic-Lab
Das neue ResUbic-Lab der Fakultät Informatik erforscht cyber-physikalische Systeme (CPS), Netzwerke aus eingebetteten Systemen, die mit der Software-Cloud kausal verknüpft sind. Was heißt das? Während bisher eingebettete Systeme meist einzeln agierten, werden sie in Zukunft mit der Software-Cloud kausal vernetzt, sodass die Cloud Ort und Zeit der eingebetteten Systeme simulieren und ihr Zusammenspiel in der realen Welt steuern und regeln kann. Damit kann man Dinge wie Autos, Maschinen, Mikroroboter in der Cloud repräsentieren, ihre Interaktion simulieren und dann in der realen Welt steuern. Beispiele bieten die Verkehrs- und Logistiksteuerung (Ampeln werden automatisch auf grün geschaltet, Autos fahren Kolonne in der Autobahn), die Fabrik der Zukunft (Produkte assemblieren sich selbst), Baustellen der Zukunft (Roboterschwärme bohren gemeinsam an Tunneln), oder das Smart Energy Grid (Solar- und Windkraftanlagen werden deutschlandweit geeignet an Verbraucher und Zwischenspeicher gekoppelt). Das neue Lab hat dazu drei Nachwuchsforschergruppen (ZESSY für energiesparsame CPS, EDYRA für Informationsdienste in CPS und FLEXCLOUD für sicheres Cloud Computing in CPS). Es wird von Sachsen aus Mitteln des ESF-Programms gefördert.
Prof. Uwe Aßmann lehrt Softwaretechnologie an der Technischen Universität Dresden. Die Schwerpunkte in Lehre und Forschung liegen auf modellgetriebener Softwareentwicklung, komponentenbasierten Systemen und Anwendungen der semantischen Technologien im Software Engineering. Insbesondere ist die Gruppe an der Modellierung und Verifikation von Qualitätseigenschaften für eingebettete Systeme interessiert, wie z.B. Realzeit- oder Energieeigenschaften. Dazu wurden in den letzten Jahren mehrere Forschungsprojekte durchgeführt (SuReal, CoolSoftware im Spitzencluster CoolSilicon).