Prof. Dr.-Ing. habil. Klaus Kabitzsch
Organisation:
TU Dresden, Fakultät Informatik
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Smart Buildings
In modernen Gebäuden werden heutzutage vernetzte, elektrische Geräte installiert, welche die Heizung regeln, Jalousien nachführen und die Beleuchtung steuern. Diese Systeme der Gebäudeautomation verbessern nicht nur den Komfort der Nutzer, indem sie die Temperatur und Beleuchtung angenehm halten, sondern sie sparen auch Energie, indem sie z. B. Systeme nachts herunterfahren. Mit modernen Ansätzen können diese Systeme auch älteren Menschen neue Möglichkeiten zur Assistenz im heimischen Alltag bieten und ihnen helfen, selbständig in ihren eigenen Wohnungen zu leben. Da der Entwurf solcher Systeme komplex ist und in großen Gebäuden aus mehreren tausend Geräten bestehen kann, werden sie rechnergestützt entworfen. Hierbei erlauben neue Ansätze, solche großen, komplexen Systeme nahezu vollständig automatisiert zu entwerfen. Der Track „Smart Buildings“ beleuchtet diese Fragen in verschiedenen Beiträgen aus Industrie und Forschung, welche insbesondere unter den aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen einer alternden Gesellschaft, steigenden Energiepreisen und Klimawandel von hoher Bedeutung sind.
Prof. Kabitzsch studierte Nachrichtentechnik an der TU Ilmenau, promovierte dort 1982 und arbeitete danach neun Jahre auf verschiedenen Positionen in der Industrie. Nach seiner Habilitation 1991 war er zunächst C3-Professor in Leipzig und wurde 1993 als C4-Professor an die Fakultät Informatik der TU Dresden auf den Lehrstuhl für Technische Informationssysteme berufen. Von 2001 bis 2006 war er Prodekan dieser Fakultät und von 1998 bis 2004 Sprecher des Graduiertenkollegs 191 der DFG. Seine Forschungsschwerpunkte sind Test und Diagnose vernetzter Systeme, Entwurf von Netzen für technische Anwendungen (Feldbusse, Echtzeit, Architekturen zur Automation, Implementation, Werkzeuge). Er ist Mitglied zahlreicher Gremien (internationale Programmkomitees, EU-Normung, Projektkonsortien) und Autor von ca. 130 Publikationen.