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Smart Building
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voiceINTERconnect GmbH
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Assistenz im Alltag durch Sprachein- und –ausgabe

Dr.-Ing. Diane Hirschfeld

Sprachbedienung und Sprachausgabe haben sich in den letzten Jahren in Telefonen, im Fahrzeug und bei Consumergeräten als Nutzerinterface etabliert. Die Sprachtechnologie ist weiter gereift und die Kosten für die dafür notwendige Hardware befinden sich jetzt auf einem Niveau, wo es folgerichtig ist, weitere Anwendungsfälle für Sprachbedienung zu erschließen.
Im Bereich Ambient Assisted Living bietet die Sprachtechnologie zahlreiche Möglichkeiten, die immer komplexer werdende Haustechnik durch intuitive multimodale Anwenderschnittstellen mittels Sprache und / oder Touchscreen zu bedienen bzw. Sprache als allgegenwärtiges Informations- und Support-Medium zu nutzen. Zugangsbarrieren zur Technik können per Sprachbedienung und interaktiver Nutzerführung überwunden werden.
Sprachbedienung und Sprachtechnologien können Selbständigkeit bis ins hohe Alter in den eigenen vier Wänden unterstützen, ohne – wie herkömmliche assistive Techniken, beispielsweise große Knöpfe oder Beschriftungen, – als typisch altengerecht erkennbar zu sein, und somit durch den Benutzer als lästig und diskriminierend empfunden zu werden. Per Sprach- und Videokommunikation und intuitiven Bedienkonzepten für Email und SMS überwindet der alte Mensch seine eingeschränkte Mobilität und ist sowohl in Familie als auch in den Freundeskreis eingebunden. Akustische Überwachungsfunktionen sichern dem Nutzer Privatsphäre und geben dennoch Sicherheit für den Notfall.
Der Beitrag skizziert ein Systemkonzept für die Integration akustischer Kommunikations-, Steuerungs- und Monitoringfunktionen in Wohnumgebungen der Zukunft unter Nutzung von miniaturisierten Sprachtechnologie-Baugruppen der voice INTER connect GmbH und beschreibt Nutzerszenarien. Exemplarisch anhand von Anwendungsbeispielen sowie mithilfe einer Roadmap werden Etappen auf dem Weg zu einer kontextsensitiven und sprachverstehenden smarten Wohnumgebung dokumentiert. Kriterien beim Systemdesign waren bedarfsgerechte  Nachrüstbarkeit technischer Supportfunktionen unter Berücksichtigung einfacher Installation sowie geringer Kosten, Unterstützung Schnittstellen vorhandener Standards zur Gebäudesteuerung (EIB, KNX), hohe Systemergonomie sowie individuelle Konfigurationsmöglichkeiten.
Der Beitrag erläutert Voraussetzungen und Beispiele für den Einsatz von Sprachtechnologien im intelligenten Wohnumfeld und präsentiert erste praktischen Erfahrungen.