Track:
Smart Building
Organisation:
Ennovatis GmbH
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Mit Messen und Steuern zum energieeffizienten Gebäude

Prof. Dr.-Ing. habil. Fritz Schmidt

Verbrauchsdatenerfassung ist die Basis jeden Energiemanagements und damit jeder nachhaltigen Reduzierung der Verbrauchskosten in Gebäuden. Die Auswertung der Daten erlaubt es Fehler und Verschwendungen zu erkennen und zu beheben, um so zu einem energieeffizienten Betrieb der Gebäude zu gelangen.
Am Anfang der Einführung eines jeden Energiemanagements steht die sorgfältige Bestandaufnahme des Gebäudes, der Gebäudetechnik, der Gebäudenutzung und des Gebäudebetriebes. Auf dieser Basis wird dann ein Energie-Management-Konzept entwickelt, welches üblicherweise

  • die Feststellung des tatsächlichen Verbrauches an Primärenergie,
  • die Feststellung des diesem Verbrauch entsprechenden Bedarfes an Nutzenergie,
  • die Anpassung des Verbrauches an den Bedarf,
  • die Ableitung von Maßnahmen zur Reduktion von Bedarf und Verbrauch, 
  • die Ableitung von Maßnahmen zur kosteneffektiven Bereitstellung der nötigen Primärenergie
  • die Aufdeckung der Nutzereinflüsse

umfasst.
Geschieht dies im Rahmen einer regelmäßigen Verbrauchsüberwachung, so ist es notwendig den Prozess weitgehend zu automatisieren. Dies kann, je nach Umfang der Anlagentechnik und der möglichen Einsparungen, mit unterschiedlicher Intensität und unterschiedlichem Aufwand geschehen, so dass sich die Aufwendungen aus den durch das Energiemanagement erzielten Einsparungen finanzieren lassen. Gleichzeitig kann man die für das Energiemanagement geschaffene Infrastruktur für vielfältige weitere Aufgaben nutzen, man erhält smarte Gebäude.